BUNTH: Neues Projekt zur Entwicklung eines Effizienzzuchtwerts für Milchkühe (EMMA2)
Kann man die Effizienz von Milchkühen steigern, ohne Tierwohl und Gesundheit zu beeinträchtigen? Am 1. Juli 2026 startet das Projekt EMMA2
, um dieser Frage nachzugehen. Im Projekt soll ein neuer Zuchtwert entwickelt werden, der die Futterverwertung und Nährstoffverteilung optimieren soll.
Im Projekt EMMA2
wird erforscht, wie die Ressourceneffizienz von Milchkühen durch gezielte Zuchtwertentwicklung optimiert werden kann.
Das neu gestartete Verbundprojekt EMMA2
widmet sich der Frage, wie die Effizienz von Milchkühen gesteigert werden kann, ohne dabei negative Kompromisse beim Tierwohl oder der Tiergesundheit einzugehen. Im Rahmen des Vorhabens wird ein neuer Effizienzzuchtwert für Milchkühe entwickelt, der die Gewinnung von Ressourcen aus dem Futter und deren Verteilung auf verschiedene Körperfunktionen getrennt voneinander bewertet. Bisherige Ansätze, die auf dem Prinzip der residualen Futteraufnahme basieren, berücksichtigen diese Trennung nicht. Der neue Zuchtwert soll es ermöglichen, die Ressourcennutzung züchterisch zu verbessern, ohne Tiergesundheit und Tierwohl durch eine negative Energiebilanz in der Frühlaktation zu beeinträchtigen.
Projektpartner: Georg-August-Universität Göttingen, Universität Hohenheim, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung w.V Verden
Laufzeit: 01.07.2026-30.06.2030
Quelle: BLE / DGfZ







