Presse
Ziel des Vorhabens ist der Erhalt und die nachhaltige Nutzung des Dauergrünlands als tragende Säule der Futterversorgung von Wiederkäuern und als Träger zentraler Ökosystemleistungen. Für die am MuD teilnehmenden Betriebe besteht die Möglichkeit eines finanziellen Ausgleichs für vorhabenbezogenen Mehraufwand. Das Vorhaben findet in sechs Modellregionen statt.
Quelle: nutztierhaltung.de
Jetzt gegen Blauzungenkrankheit (BTV) impfen
Das BMLEH ruft Tierhalter dazu auf, ihre Rinder und Schafe möglichst noch vor Beginn der warmen Jahreszeit gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu lassen. Die aktuell in Deutschland auftretenden Serotypen 3 und 8 (BTV-3 und BTV-8) sorgen bei Rindern und Schafen für teils schwere bis tödliche Verläufe. Die Erkrankung hat oft schwerwiegende, wirtschaftliche Folgen für die Tierhaltenden.
Quelle: BMLEH
Am Freitag, den 20. Februar 2026, wurde in einem Putenmastbetrieb in Brandenburg die meldepflichtige atypische Geflügelpest
oder Newcastle-Krankheit (ND)
nachgewiesen. In einer Herde mit sechs Wochen alten Tieren wurde eine erhöhte Sterblichkeit mit unspezifischen klinischen Symptomen beobachtet. In zwei älteren, wiederholt gegen ND geimpften Putenherden desselben Betriebs, wurden dagegen keine klinischen Anzeichen festgestellt. Der gesamte Betrieb mit insgesamt fünf Herden wurde am Folgetag geräumt.
Quelle: FLI
Nachhaltige Proteinquelle für Pferde im Fokus
Am Haupt- und Landgestüt Marbach hat das dreijährige EIP-Forschungsprojekt EquiLupinus – Die Süßlupine als Beitrag zur Optimierung der heimischen Proteinversorgung beim Pferd
begonnen. Der Einsatz heimischer Süßlupinen könnte künftig eine nachhaltige Alternative zu Eiweißträgern
wie Soja darstellen, die vor der Fütterung thermisch behandelt werden müssen. Durch den regionalen Anbau und den verminderten Aufbereitungsbedarf sollen Transportwege verkürzt, Produktionskosten gesenkt sowie die Eiweißversorgung im Bereich der Pferdefütterung nachhaltiger gestaltet werden.
Quelle: Haupt- und Landgestüt Marbach
Gesellschaft für Ernährungsphysiologie
NEUE Versorgungsempfehlungen für Milchkühe
Die grundlegend überarbeiteten Versorgungsempfehlungen für Milchkühe sind mit der Einführung von innovativen Konzepten für die Energie- und Proteinversorgung verbunden. Damit wird der neuste Stand des Wissens genutzt und zudem – bei entsprechendem Fortschritt an Erkenntnissen – eine Fortschreibung leichter ermöglicht. Die neuen Konzepte legen einen besonderen Wert auf die Einbeziehung von Laborverfahren bei der Ermittlung von Futterwertdaten.
Quelle: gfe
Anhörung zur Bejagung des Wolfes
Der Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat am Mittwoch eine öffentliche Anhörung zum Bundesjagdgesetz (21/3546) beschlossen. Die Abgeordneten wollen am Montag, 23. Februar 2026, ab 16:30 Uhr mit Sachverständigen über die Änderung des Bundesjagdgesetzes und über die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes beraten. Die geplante Gesetzesänderung sieht vor, dass der Wolf als grundsätzlich jagdbare Tierart ins Jagdgesetz aufgenommen wird. Möglich gemacht hat das eine neue Einstufung des Wolfes durch die Europäische Union.
Quelle: Dt. Bundestag
Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung/Ausschuss
Um konkurrenzfähig zu sein und exzellente Forschende an den Wissenschaftsstandort Deutschland zu holen, bedarf es einer Strukturreform an Universitäten. Statt weiterhin an dem sogenannten Lehrstuhl-Modell
festzuhalten, müssten die Hochschulen Department-Strukturen etablieren und mehr unbefristete Post-Doc-Stellen anbieten. Darin war sich der Großteil der Experten am Mittwochmittag im Forschungsausschuss einig. In einem öffentlichen Fachgespräch diskutierten die geladenen Sachverständigen zu dem Thema Weiterentwicklung von Stellenprofilen und Department-Strukturen an Hochschulen
.
Quelle: Dt. Bundestag
Das Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) hat ein neues Positionspapier zur tiergerechten Aufzucht von Kälbern veröffentlicht.
Unter dem Titel Tiergerechte Aufzucht von Kälbern – Herausforderungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Empfehlungen für die Praxis
fasst das Papier den aktuellen Stand der Forschung zusammen und formuliert konkrete Empfehlungen für Landwirtschaft, Beratung und Politik.
Quelle: FBN
Vergangenes Jahr gaben die Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung (GFS) mit Sitz im westfälischen Ascheberg und die niederländische Genossenschaft Varkens K.I. Twenthe ihre Fusionspläne bekannt. Mit der nun erfolgten Eintragung durch die niederländischen Registergerichte gilt die Fusion rückwirkend zum 01.01.2025. Beide Genossenschaften fusionieren damit zur europäischen Genossenschaft mit Namen GFS SCE. Alle Mitglieder treten automatisch in die neue Genossenschaft ein. Neben der Fusion geht die GFS mit Wirkung zum 1. Januar 2026 eine strategische Partnerschaft mit dem Zuchtunternehmen PIC-NL ein. Beide Unternehmen teilen sich künftig die Geschäftsaktivitäten von Preferent KI auf. Das Unternehmen befindet sich im Besitz von Harrie und Tonnie van Gennip und ist die zweitgrößte KB-Organisation in den Niederlanden.
Quelle: SUS
Eine Forschungsgruppe von Agroscope (CH) untersuchte 2025 in einem Versuch mit 72 männlichen Kälbern verschiedener Genotypen, wie sich Weidehaltung auf Gesundheit und Blutparameter auswirkt. Vom vierten bis sechsten Lebensmonat wurden die Tiere entweder im Stall oder auf Weiden in drei Höhenlagen (500 m, 1000 m, 2000 m) gehalten. Das Ergebnis: Weidegang verbessert Immunparameter und Blutbild von Kälbern.
Die Forscher ziehen folgendes Fazit:
- Der Versuch zeigte, dass der Weidegang einen überwiegend positiven Effekt auf die Tiergesundheit und insbesondere auf den Immunstatus hat. Letzterer ist in diesem Alter entscheidend für die Vermeidung von Infektionskrankheiten.
- Das spricht aus Sicht der Tiergesundheit, des Tierwohls und der Vermeidung von Antibiotikaeinsätzen dafür, die graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion bereits bei den Kälbern beginnen zu lassen.
- Ein sorgfältiges Management, angefangen beim Abtränken auf dem Geburtsbetrieb, ist davon unbenommen Voraussetzung für eine erfolgreiche Kälber- und Rindermast auf der Weide.
Quelle: Agrarforschung Schweiz / DGfZ







