Presse
Nachdem das Projekt Anfang 2021 gestartet wurde, konnten im Herbst 2023 die letzten Daten erhoben und mit den Auswertungen begonnen werden. Nun liegen die ersten Ergebnisse vor.
Im Projekt erfolgte eine Anpassung der Laktationszeit an die jeweilige Milchleistung, das Laktationsstadium und die Laktationsnummer. Es gab Kühe in der Versuchsgruppe, die deutlich später eine Besamung bekamen als es sonst üblich war und solche, bei denen von einer Verlängerung abgeraten wurde. Daher fiel der Unterschied bei den Zwischenkalbezeiten (ZKZ) nicht so deutlich aus, wie es sich vermuten ließ. Hinzu kommt, dass die Kühe der Kontrollgruppe nicht so schnell tragend wurden und sich dadurch ihre ZKZ verlängerte. Im Durchschnitt wurden die Tiere der Versuchsgruppen 47 Tage länger gemolken als in den Kontrollgruppen.
Quelle: mud-tierschutz.de
Ein Forscherteam am DIL Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e. V. in Quakenbrück hat eine innovative Methode entwickelt: Mittels NMR-Spektroskopie ist künftig mit nur einer Messung eindeutig erkennbar, ob ein Ei wirklich von ökologisch gehaltenen Legehennen stammt. Hierfür haben die Forschenden rund 4.500 Eiproben untersucht. Dazu werden Eigelb-Proben analysiert, deren Spektren wie ein Fingerabdruck großen Informationsgehalt liefern. Ein Abgleich mit charakteristischen Mustern je Haltungsform aus einer Datenbank mit Referenzspektren gibt Aufschluss über die tatsächliche Haltungsform – und das alles mit einer Messegenauigkeit von nahezu 100 Prozent.
Nach Einschätzung der Forschenden bieten die Ergebnisse ein großes Potenzial in der Lebensmittelüberwachung, etwa im Verdachtsfall oder bei Stichprobenuntersuchungen für den Handel und den Verarbeitungsbereich. Unternehmen können entsprechende Analysen beauftragen und damit zuverlässig überprüfen, ob der Stempelcode auf der Eischale die Haltungsform der Legehennen korrekt angibt. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat das Projekt über das Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) gefördert.
Quelle: BLE / DGfZ
Am 01. August 2024 übernahm Dr. Josef Goos die Leitung des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Der promovierte Diplom-Agraringenieur tritt damit die Nachfolge von Annerose Lichtenstein an, die seit dem 01. Juni 2024 die neu eingerichtete BLE-Gruppe 41 Entwaldungsfreie Produkte, Holzhandel
leitet.
Quelle: BLE
Paris: 13 Medaillen für deutsche Pferdezucht
Großer Erfolg auch für deutsche Pferde
Sieben Goldmedaillen, vier Mal Silber und zwei Mal Bronze – das ist die Bilanz der deutschen Pferdezucht bei den Olympischen Spielen in Paris. Dabei setzten nicht nur die deutschen Reiter größtenteils auf Pferde aus Deutschland, sondern auch andere Nationen sicherten sich dank German Horse Quality
Medaillen. Insgesamt konnten Pferde aus deutscher Zucht über ein Drittel der 37 Medaillen für sich verbuchen.
Quelle: pferd-aktuell.de
Paris 2024: Mit System an die Weltspitze
Ein Fazit von FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach
Zwölf Tage dauerten die Olympischen Spiele in Paris für die Pferdesportler – und die deutschen Teilnehmer hatten fast permanent Grund zum Jubeln: Vier Goldmedaillen und eine Silbermedaille, darunter alle drei Einzel-Olympiasieger, das ist bislang noch keiner anderen Nation überhaupt gelungen. Es waren für das DOKR die erfolgreichsten Spiele seit 88 Jahren. Christian Kukuk gewann die 100ste Olympiamedaille für den Pferdesport und Isabell Werth ist jetzt die erfolgreichste deutsche Olympionikin aller Zeiten. Über die Hintergründe des Erfolgs sprach FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach im Interview.
Quelle: fn-press
Die Ausgabe 2/2024 des vierteljährlich erscheinenden Newsletters der europäischen SAVE Foundation (Sicherung der landwirtschaftlichen Arten-Vielfalt in Europa) ist erschienen.
Unter anderem mit folgenden interessanten Themen:
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Fachwissen zur traditionellen Rinderhaltung kann eine wichtige Rolle für die Zukunft der Finnrinder und die biologische Vielfalt des Ökosystems einnehmen
- FAO: Globales Jugendnetzwerk zur nachhaltigen Umgestaltung des Nutztiersektors
- Die Ingenieure der Natur nutzen: Tarpan-Pferde und Tauros-Rinder helfen, belarussische Flachmoore zu erhalten
- Esel erhalten die Biodiversität
Quelle: SAVE
FN-Präsidium entscheidet sich für Nachwahlen
Nach den Rücktritten des Präsidenten und des Finanzkurators hat das Präsidium der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) entschieden, nicht bis zu den turnusmäßig anstehenden Neuwahlen im Jahr 2025 zu warten, sondern noch in diesem Jahr Nachwahlen für beiden Positionen anzustreben.
Laut FN-Satzung wird der Präsident vom Beirat Sport vorgeschlagen. Sobald sich dieser auf einen Präsidentschaftskandidaten oder eine -kandidatin verständigt hat, wird das Präsidium zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einladen. Voraussichtlicher Termin ist Mitte November.
Quelle: pferd-aktuell
Steuerliche Entlastungen für Landwirte
Die steuerliche Entlastung der deutschen Landwirtschaft pro Jahr durch die Einführung einer Tarifglättung beträgt etwa 50 Millionen Euro pro Jahr. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (20/12220) auf eine Kleine Anfrage (20/11881) der CDU/CSU-Fraktion mit. Die Tarifglättung ist Bestandteil mehrerer Gesetze, die Anfang Juli vom Bundestag verabschiedet wurden und mit denen Landwirte finanziell entlastet werden sollen.
Die Tarifermäßigung gilt für die Veranlagungszeiträume 2023 bis 2025 und 2026 bis 2028. Sie kann nur alle drei Jahre im Rahmen der Einkommensteuererklärung mit Auswirkung auf die drei vorangegangenen Veranlagungszeiträume beantragt werden.
Quelle: Dt. Bundestag
Im Fokus des diesjährigen Bundesjägertags, den der Deutsche Jagdverband (DJV) am 21. und 22. Juni in Mainz veranstaltet hat, stand der Erhalt der heimischen Artenvielfalt. Nach Meinung der Delegierten wird dafür in Deutschland nicht genügend getan. Sie fordern entsprechend Maßnahmen, um diese zu verbessern. So wurden zwei Positionspapiere verabschiedet, die konkrete Maßnahmen für den Schutz von Arten wie Rothirsch, Rebhuhn und Feldhase enthalten.
Quelle: vetion
In dem Projekt Ermittlung von Emissionsdaten für die Beurteilung der Umweltwirkungen der Nutztierhaltung (EmiDaT) wurden bundesweit Emissionsdaten für Milchkuh- und Mastschweineställe ermittelt. Dabei wurden Emissionen von Ammoniak und Geruch sowie Methan aus offenen Stallsystemen gemessen. Darüber hinaus wurden Rahmenparameter erhoben, die zur Ableitung von Emissionsfaktoren notwendig sind. Neben einer ausführlichen Methodenbeschreibung beinhaltet der Abschlussbericht des Projektes getrennt nach Milchkuhbetrieben ohne Weidehaltung, Milchkuhbetrieben mit Weidehaltung und Schweinemastbetrieben mit und ohne Auslauf die Erhebungsdaten sowie Managementempfehlungen und Schlussfolgerungen.
Quelle: KTBL