Ariwa wird für die Kampagnenführung gegen zwei ehrenamtlich engagierte Schweinehalter kritisiert.

Die jüngste Kampagne der Tierrechtsorganisation Ariwa gegen einzelne Schweinehalter erntet nicht nur innerhalb der Agrarbranche Kritik. In mehreren Medienberichten wird die Vorgehensweise der Tierrechtler stark hinterfragt. So geht es u. a. darum, dass die Ariwa-Pressesprecherin gegenüber den Ruhr Nachrichten bestätigte, die beiden Betriebe deshalb ausgesucht zu haben, weil sich ihre Inhaber ehrenamtlich bei der Interessengemeinschaft der Schweinehalter (ISN) engagieren. Dort würden diese als Funktionäre für Tierwohl und gute Haltungsmethoden werben und mit den auf ihren Höfen gemachten Bildern besitzt man die Möglichkeit, dem etwas entgegen zu setzen, erklärte Sprecherin Sandra Franz.

Quelle: sus

Der nordrhein-westfälische Gesetzentwurf wird von Berlin als Freifahrtschein für Ställe im Außenbereich bezeichnet.

Die Bundesregierung steht dem nordrhein-westfälischen Entwurf für ein Tierwohlgesetz kritisch gegenüber. Die Gesetzesinitiative bleibe hinter den Plänen der Bundesregierung zurück, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin vom Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Ophelia Nick, letzte Woche im Bundesrat. Die Grünen-Politikerin kündigte stattdessen ein Gesamtkonzept der Bundesregierung für einen Umbau der Tierhaltung an. Das Hauptaugenmerk liege dabei auf der Schaffung einer verbindlichen Tierhaltungskennzeichnung. Zudem werde man die Finanzierung des Umbaus der Tierhaltung angehen und eine Änderung des Baugesetzbuches auf den Weg bringen. Anders als im nordrhein-westfälischen Gesetzentwurf vorgesehen werde man jedoch keinen Freifahrtschein für Ställe im Außenbereich ausstellen.

Quelle: sus

Das Statistische Jahrbuch über Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 2021, das jetzt vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegt wurde, liefert umfangreiche Daten zu allen Bereichen der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft in Deutschland sowie der Europäischen Union. Neben Datenaktualisierungen und Zeitreihen stellt die Publikation die Entwicklung wichtiger Kennzahlen, etwa des Viehbestandes und der Anbauflächen sowie des Inlandsabsatzes von Handelsdünger, in insgesamt 286 Tabellen dar. Die Tabellen werden fortlaufend unter www.bmel-statistik.de/jahrbuch aktualisiert. Dort können auch weiterführende Tabellen kostenlos heruntergeladen werden.

Quelle: BRS

Die Bienenhaltung in Deutschland erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Bereits im fünften Jahr in Folge ist die Zahl der Imkereien deutschlandweit gestiegen und hat erstmals annähernd das gleiche Niveau wie vor 60 Jahren erreicht. Aktuell werden mehr als 170.000 imkernde Menschen gezählt. Die Zahl der Bienenvölker geht hingegen zurück. Im Jahr 1961 betreute jede Imkerei durchschnittlich elf Bienenvölker, heute sind es gerade noch knapp sieben.

Quelle: vetion

Rispenhirse könnte zukünftig eine vielversprechende Futterkomponente in der ökologischen Tierhaltung werden. In einem BÖLN-Forschungsprojekt konnten bei verschiedenen Sorten und Linien hohe Methioningehalte von 3,46 Gramm pro Kilogramm Frischmasse (g/kg FM) ermittelt werden.

Quelle: BLE/DGfZ

In der Vollversammlung von FLECKVIEH AUSTRIA wurde beschlossen, dass mit 1. Jänner 2022 der Vereinssitz von Zwettl in Niederösterreich nach Wien ins Haus der Tierzucht verlegt. Damit ändert sich sowohl die Vereinsadresse auf Dresdner Straße 89/ B1/18, 1200 Wien sowie die telefonische Erreichbarkeit auf +43 1 334 17 21 70, E-Mail (info@fleckvieh.at) und Website (www.fleckvieh.at) bleiben gleich. Auch personell gab es Änderungen. Mit Daniela Ullram gibt es seit Jänner eine neue Verstärkung im Fleckvieh-Sekretariat.

Quelle: ZAR Österreich

Welches Potenzial steckt im Einsatz von Insektenprotein in der Nutztierfütterung? Mit dieser Frage befasst sich die neue Podcast-Folge des Netzwerks Fokus Tierwohl. Vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Futtermittelerzeugung könnten Nutzinsekten künftig durchaus eine große Rolle spielen. Was aber ist zurzeit erlaubt, was ist sinnvoll und ökonomisch vertretbar? Susanne Gäckler von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) und Dr. Christian Lambertz vom FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau Deutschland e.V.) sprachen dazu mit Prof. Dr. Wilhelm Windisch von der TUM School of Life Sciences der Technischen Universität München und Heinrich Katz, Geschäftsführer der Hermetia Baruth GmbH und Vorstandsmitglied der Internationalen Plattform für die Nutzung von Insekten als Lebensmittel und Futter (IPIFF).

Quelle: fibl

in einem gemeinsamen Medienprojekt mit der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) haben Studierende des Studiengangs Medien und Journalismus der Jade Hochschule Wilhelmshaven sich zum Ziel gesetzt, einen Dialog mit der Gesellschaft zu schaffen, um die Arbeit der niedersächsischen Milchwirtschaft mehr wertzuschätzen.

Das Ergebnis: Eine tolle Reportage, die zu einem offenen Austausch rund um das Thema Milch und Milchwirtschaft anregt!

Die gesamte Reportage wurde im Januar 2022 auf dem YouTube-Kanal von Milchland Niedersachsen veröffentlicht: www.youtube.com/watch?v=wI2yu7Ad1qc.

Quelle: BRS

Seit Beginn des neuen Jahres ist in Deutschland das Töten von sogenannten Eintagsküken verboten. Bislang wurden pro Jahr ca. 45 Millionen männliche Küken direkt nach Schlüpfen geschreddert oder vergast. Doch nicht alle sind glücklich über das neue Gesetz, wie beispielsweise die Betreiber des Wildparadies Tripsdrill in Baden- Württemberg, die durch das Verbot mehr Aufwand und höhere Kosten haben. Wir haben eine Falknerei. Da gehören Eintagsküken zu den wichtigsten Futtermitteln für die Greifvögel. Zudem haben wir Weiß- und Schwarzstörche in Volieren, auch die bekommen Eintagsküken als Grundnahrung, erklärt Birger Meierjohann, Sprecher der Geschäftsleitung.

Quelle: vetion

Mehrere Ländern haben EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski aufgefordert die Initiative zu ergreifen.

Angesichts der anhaltenden Krise auf dem europäischen Schlachtschweinemarkt wächst der Druck auf EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski, endlich das Heft in die Hand zu nehmen. Nach entsprechenden Forderungen aus dem Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments appellierten auch mehrere Landwirtschaftsminister beim Agrarrat, EU-Sonderhilfen auf den Weg zu bringen. In der Diskussion sollen sich Teilnehmerkreisen zufolge insgesamt zwölf Mitgliedstaaten für konkrete Hilfsmaßnahmen der Kommission ausgesprochen haben, darunter insbesondere Polen, Tschechien, Irland und Kroatien.

Quelle: sus