Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ihre Positionen in der Diskussion um die Zukunft des Wissenschaftssystems in Deutschland formuliert. Die größte Forschungsförderorganisation und zentrale Selbstverwaltungseinrichtung für Wissenschaft in Deutschland stellte am Donnerstag, dem 4. Juli 2013, auf ihrer Jahrespressekonferenz in Berlin dazu ein Positionspapier vor. Dieses war vom Präsidium und Vorstand der DFG erarbeitet und auf der DFG-Jahresversammlung vom 1. bis 3. Juli in Berlin mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Bereichen der Wissenschaft sowie den Geldgebern von Bund und Ländern intensiv diskutiert worden.
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Quelle: VBIO
Göttinger Wissenschaftler haben erstmals ein schlüpfendes Hühnerküken mittels Magnetresonanz-Tomografie (MRT) in Echtzeit gefilmt. Dem Team der Biomedizinischen NMR Forschungs GmbH am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie gelang es, die täglichen Entwicklungsstufen eines Hühnerembryos, dessen Körperbewegungen innerhalb der geschlossenen Eierschale und sogar das Schlüpfen sichtbar zu machen.
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Quelle: Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Wissenschaftstagung der LfL zeigt: Agrarforschung ist wichtig für unser aller Zukunft
Anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums veranstaltete die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) am 4. Juli 2013 in München eine hochkarätig besetzte Fachtagung.
Dr. Josef Schmidhuber, FAO Rom, referierte zum Thema Sicherung der globalen Lebensmittel- und Energieversorgung, Prof. Friedhelm Taube, von der Universität Kiel, berichtete über die Bedeutung der angewandten Systemforschung im Agrarbereich, Dr. Peter Doleschel, LfL-Institut für Pflanzenbau, erläuterte die zukünftigen Aufgaben im Bereich Pflanzenbau-Forschung, Dr. Kay-Uwe Götz, LfL-Institut für Tierzucht, beschäftigte sich mit der Erzeugung von Milch und Fleisch und Dr. Clemens Dirscherl, EKD Ratsbeauftragter für soziale Fragen, beleuchtete die Agrar- und Ernährungswirtschaft in der gesellschaftsethischen Diskussion.
Quelle: DGfZ
Aus einem etwa 700.000 Jahre alten Pferde-Knochen haben Forscher das Erbgut isoliert und komplett entziffert.
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Quelle: Proplanta
Der Jülicher Ökosystemforscher Prof. Nicolas Brüggemann erhält gemeinsam mit vier Mitgliedern einer deutsch-chinesischen Forschergruppe den Wissenschaftspreis des Stifterverbandes – Erwin Schrödinger-Preis 2013.
Das Team um Prof. Dr. Klaus Butterbach-Bahl vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hatte bei einem Langzeitprojekt festgestellt, dass Viehhaltung in Steppen- und Präriegebieten die Emission von Lachgas (N2O) reduziert.
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Quelle: Proplanta
Der Bundesrat hat dem Entwurf für das 16. Gesetz zur Änderung des Arzneimittelgesetzes (AMG) zugestimmt. Ziel der Novelle ist es, den Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung zu minimieren, den Tierhaltern zu ermöglichen, den Einsatz von Antibiotika in ihren Betrieben besser zu überprüfen und wo notwendig zu reduzieren, und der Tierarzneimittelüberwachung der Länder mehr Kontrollbefugnisse zu geben. Im Einzelnen wird ein System zur Messung von Behandlungshäufigkeiten von Antibiotika im Betrieb und einem bundesweiten Vergleich der Ergebnisse eingeführt, an das sich Prüf- und Handlungsverpflichtung der Tierhalter anschließen. Tierhalter können anhand der bundesweiten Kennzahlen vergleichen, wie häufig in anderen Betrieben therapiert wird und wie ihre betriebsindividuelle Situation zu beurteilen ist. Die zuständigen Überwachungsbehörden erhalten Kenntnis über Betriebe, bei denen Überwachungsmaßnahmen zu prüfen sind, und Anordnungsbefugnisse, die sich auch auf die Art und Weise der Tierhaltung beziehen können.
Quelle: BMELV
Der Deutsche Bundesrat hat einer Anhebung des BSE-Testalters auf 96 Monate zugestimmt. Damit folgt der Bundesrat dem Vorschlag der Bundesregierung. Diese wiederum hat die Möglichkeiten, die die EU den Mitgliedsländern eingeräumt hat, nicht vollständig ausgeschöpft. Demnach wäre es in Deutschland möglich gewesen, auf BSE-Tests bei allen gesund geschlachteten Rindern zu verzichten. Stattdessen wäre nur noch die Untersuchung einer Stichprobe notwendig gewesen. Die Bundesregierung hatte diesen Rahmen nicht ausgeschöpft, da nach Risikobewertungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) aus dem Jahre 2012 an einer systematischen Testung aller gesund geschlachteten Rinder über 96 Monate festgehalten werden sollte, um jede Beeinträchtigung des vorbeugenden Gesundheitsschutzes ausschließen zu können.
Quelle: Vetion
In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch haben das Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Dr. Hans-Joachim Preuß, und der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands (DBV), Dr. Helmut Born, erläutert, dass die Akademie für Internationale Zusammenarbeit am 1. April 2014 die Liegenschaft des DBV in Bonn-Röttgen übernehmen wird, die derzeit von der Andreas Hermes Akademie genutzt wird. Nach entsprechenden Um- und Erweiterungsbauten ist der Umzug für 2016 vorgesehen.
Der Bauernverband wird seine Bildungsarbeit über die Andreas Hermes Akademie und das Bildungswerk der Deutschen Landwirtschaft bundesweit fortsetzen und ausbauen. Die Geschäftsstelle der Andreas Hermes Akademie wird nach einer Übergangszeit in Bonn nach Berlin wechseln, erklärte Dr. Born.
Quelle: DBV
Der Minister besucht zum Thema Nutztierhaltung
unter anderem einen Milchviehbebtrieb der RSH
Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck will sich im Rahmen einer Sommerreise mit der Nutztierhaltung auseinandersetzen. Um sich ein aktuelles Bild zu machen, plant der Minister den Besuch landwirtschaftlicher Betriebe und Verarbeitungsunternehmen.
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Quelle: topagrar
Das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) an weißrussisch-polnischen Grenze und somit unmittelbar vor der EU-Außengrenze hat in Fachkreisen für Besorgnis gesorgt. Hochvirulente ASP-Virusstämme verursachen eine akute Erkrankung mit bis zu 100 Prozent Mortalität innerhalb von 5 bis 10 Tagen. Zu dieser hoch virulenten Gruppe von Stämmen gehört auch das Virus, das zurzeit in der Russischen Föderation die anhaltenden Ausbrüche verursacht, so das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI).
Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit hat deshalb aktuell seine Hinweise zur Afrikanischen Schweinepest aktualisiert.
Vor dem Hintergrund der westlichen Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Osteuropa weisen wir auf die Risikoeinschätzung des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) zur Einschleppung der hochinfektiösen Seuche nach Deutschland durch rückkehrende Tiertransportfahrzeuge durch hin. Das FLI ging in seiner Stellungnahme 2011 von hohen Risiken für Mast- und Schlachtbetriebe aus.
Informationen des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) zur Afrikanischen Schweinepest
Risikoeinschätzung des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) zur Afrikanischen Schweinepest in Osteuropa
Quelle: aho/DGfZ