Eine Arbeitsgruppe der Universität Würzburg untersuchte, ob gentechnisch veränderter Bt-Mais sich schädlich auf Honigbienen auswirkt. Ein Großteil der Ergebnisse liegt nun vor. Weder im Halb-Freilandversuch, bei dem Bienenvölker in Flugzelte gestellt wurden, noch bei Fütterungsversuchen mit Bienenlarven und ausgewachsenen Bienen zeigte sich ein schädlicher Einfluss von Bt-Mais.
Quelle: BMBF
Ein potentieller Nachfolger für klassische Antibiotika könnte aus Dänemark kommen. Wie das Nationale Lebensmittelinstitut von der Technischen Universität Dänemark (DTU) Mitte Juli mitteilte, arbeiten Forscher des Instituts an künstlichen Peptiden, die Krankheitserreger auf völlig neue Art unschädlich machen sollen. Unsere Wirkstoffe schädigen die Zellmembran der Bakterien oder lösen sie sogar ganz auf
, erklärte der Projektleiter Hein Line Kristensen das neue Verfahren.
Quelle: ZDS
Informationen rund um die moderne und nachhaltige Landwirtschaft liefert das Heft Nachhaltige Landwirtschaft - Fragen & Antworten
, das die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) jetzt in einerDruck- und Onlineversion veröffentlicht hat.
Quelle: FN
Zehn Jahre Tierschutz als Staatsziel: Am 1. August 2002 trat eine Änderung des Grundgesetzes in Kraft, wonach der Staat die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung schützt. Ein BMELV-Symposium in Bonn diskutierte Fortschritte beim Tierschutz. Das Symposium 10 Jahre Staatsziel Tierschutz
brachte am Dienstag namhafte Wissenschaftler, Landwirte und Vertreter der Tierschutzverbände zusammen. Dabei formulierte die Bundesministerin in Ihrer Rede vier These:
1. Einfluss der Medien auf die Tierschutzdiskussion
2. Forschung für mehr Tierschutz
3. Investitionsförderung
4. Verbraucher können ihre Nachfragemacht für den Tierschutz nutzen
Quelle: BMELV
Steigende Produktionskosten und die zunehmende Landknappheit erfordern weltweit in der Rind- und Schaffleischerzeugung weitere Produktivitätssteigerungen, um von der voraussichtlich ebenfalls wachsenden Nachfrage und höheren Fleischpreisen profitieren zu können. Diese Schlussfolgerung haben die Teilnehmer der 10. agri benchmark Beef and Sheep Conference
unter anderem aus ihrem internationalen Vergleich der verschiedenen Produktionssysteme und deren Wirtschaftlichkeit gezogen.
Quelle: ADR
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) setzt neue Schwerpunkte in der Agrarforschung. Im Zentrum stehen Konzepte für eine nachhaltige Nutztierhaltung für Schweine, Rinder und Geflügel. Bei der Übergabe des Strategiepapiers der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA) zur Forschung bei Nutztieren an das BMELV in Bonn sagte der Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Robert Kloos: Im Bereich der Tierhaltung haben der Tierschutz und der Umweltschutz für die Bundesregierung eine hohe Priorität. Um den gesellschaftlichen Anforderungen an eine moderne Tierhaltung gerecht zu werden und den Landwirten gleichzeitig Entwicklungs- und Investitionsperspektiven zu bieten, werden wir unsere Forschung in diesem Bereich deutlich verstärken.
Quelle: BMELV
Im Herbst 2011 wurde unter der Leitung von Prof. Marc Drillich (VetMed- Uni Wien) eine Online-Befragung unter 9021 österreichischen Kontrollbetrieben zum Thema Tiergesundheit und Bestandsbetreuung durchgeführt. Insgesamt 1018 Fragebögen (Rücklaufquote 11,3%) wurden beantwortet. Die meisten Teilnehmer kamen aus Oberösterreich (25,9%), gefolgt von Tirol (20,4%) und der Steiermark (17,1%). 873 der Teilnehmer (85,8%) gaben an, einen Betreuungsvertrag mit einem TGD-Tierarzt abgeschlossen zu haben.
2012 Uni Wien Landwirteumfrage
Quelle; ZAR
Dem Bentonit, einem Gestein aus einer Mischung verschiedener Tonminerale, wird die Bindung von Schimmelpilzgiften (Mykotoxinen) zugesprochen und wird gelegentlich Tierfuttern zugemischt. Wie Wissenschaftler der Universität von Gent jetzt im Veterinary Journal berichten, kann Bentonit aber auch die Resorption (Aufnahme) des Antibiotikums Tylosin aus dem Darm von Broilern drastisch behindern. Bei ihren Versuchen reduzierte sich durch Bentonit die Gesamtmenge des resorbierten Tylosins, die maximalen Blutspiegel und die Bioverfügbarkeit dramatisch.
Quelle: aho
Die Internetseite des Projekts milchQplus ist freigeschaltet. Auf www.milchQplus.de können sich Interessierte über die Eutergesundheit und die Hintergründe zum Projekt informieren. Aktuelle Projektergebnisse sollen zeitnah eingestellt werden. Ziel des dreijährigen Forschungsvorhabens ist es, das Vorkommen von Eutergesundheitsstörungen deutlich zu reduzieren und die Kommunikation zwischen den daran beteiligten Partnern (Landwirt/in, Tierarzt/-ärztin, Berater/in) zu verbessern. Initiator des deutschlandweit greifenden Programms ist der Deutsche Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e.V. (DLQ) sowie die Hochschule Hannover, gefördert durch das Programm zur Innovationsförderung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Quelle: DLQ
Die Milchkontrolle dient dem Wohl und Schutz der Milchkühe, betonte der Deutsche Bauernverband (DBV). Deshalb sei es unverständlich, wenn die Politik einerseits Tierwohl und Tierschutz einfordere und andererseits sich finanziell in diesem Bereich aus der Verantwortung nehme, kritisierte der DBV. Gerade die derzeit in der Novelle des Tierschutzgesetzes geforderten betrieblichen Eigenkontrollen würden als monatliche Milchkontrolle bereits seit 115 Jahren auf den Höfen der Milchbauern stattfinden. Milchkontrollen seien damit seit Jahren praktizierter Tierschutz par excellence und böten weit mehr Informationen als nur die Milchleistung einer Kuh, betonte der DBV.
Quelle: DBV