Auch wenn Schweine wie die Iberischen Schweine in Spanien halbwild im Freiland gehalten werden, können Sie mit Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) besiedelt sein. Das berichten jetzt Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Letters in Applied Microbiology
. Für die Studie wurden Proben von Iberischen Schweinen aus dem Freiland und Stallhaltung mit Proben von konventionellen Standardschweinen verglichen. Bei den Tieren wurde vorrangig der Tier-assoziierte MRSA-Typ 398 gefunden. Mit 83% waren die Standardschweine aus Stallhaltung deutlich häufiger mit MRSA besiedelt als Iberischen Schweine (28%).
Porrero MC, Wassenaar TM, Gómez-Barrero S, García M, Bárcena C, Alvarez J, Sáez-Llorente JL, Fernández-Garayzábal JF, Moreno MA, Domínguez L.
Detection of methicillin-resistant Staphylococcus aureus in Iberian pigs.
Lett Appl Microbiol. 2012 Jan 17. doi: 10.1111/j.1472-765X.2012.03207.x. ahead of print
Quelle: aho
Bioprodukte sind nicht besser, ihr Anbau schont nicht die Umwelt und kann sogar gefährlich sein, sagt Dr. Nina Fedoroff, die Präsidentin der amerikanischen Wissenschafts- Gesellschaft. Nur reiche Länder können sich «Bio» leisten – auf Kosten der Armen.
Lesen Sie hier den Artikel der NZZ 2012 Pardon-das-ist-verrückt
Quelle: NZZ
Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat am 4. März beschlossen, die Hochschul-Wissenschaft in den Ländern stärker durch den Bund zu fördern. Das von Bundesforschungsministerin Annette Schavan vorangetriebene Projekt soll die Finanzierung der Hochschulen auf solidere Füße stellen.
Weiter Infos finden Sie hier
Quelle: BMBF
Ziel des Biopatent-Monitorings ist, das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) frühzeitig über Entwicklungen bei Patentierungen im Bereich Landwirtschaft zu informieren.
Quelle: BLE
Der Schweizer Tierschutz (STS) will verhindern, dass zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen Nutztiere wieder in geschlossenen Ställen gehalten werden müssen.
Auch für den STS sei klar, dass eine Reduktion der Ammoniak-Emissionen notwendig ist, so die Organisation in einer Medienmitteilung.
Quelle: aho
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen interessiert sich in einer Kleinen Anfrage (17/8657) für die Haltung der Bundesregierung zur Rolle der Agro-Gentechnik
und der EU-Agrarpolitik bei der Sicherung der Welternährung. Die Grünen fordern eine Aufschlüsselung darüber, aus welchen Einzelplänen und Titeln in welchem Umfang Projekte zur Entwicklung oder Erprobung von gentechnisch veränderten Pflanzen im Kontext der Welternährung gefördert werden. Darüber hinaus soll die Bundesregierung angeben, welchen Anteil Projekte mit transgenen Pflanzen am Gesamtbudget der vom Bund geförderten Forschungsprojekte einnehmen.
Quelle: Bundestag
Im Streit um den Ausstieg aus der Käfighaltung von Legehennen unternehmen Rheinland-Pfalz und Niedersachsen einen neuen Vorstoß für bundesweit kürzere Übergangsfristen.
Quelle: proplanta
Viele Kunden würden laut einer Umfrage mehr für Milchprodukte zahlen, wenn damit besondere Tierhaltungsstandards garantiert wären. Preiserhöhungen dafür in Kauf zu nehmen, können sich 42 Prozent der Bundesbürger «bestimmt» vorstellen, «wahrscheinlich» weitere 27 Prozent, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab. Für «fairere Preise» für die Bauern wären dazu demnach 28 Prozent «bestimmt» und 29 Prozent «wahrscheinlich» bereit. Den Preis finden bei Milch- und Molkereiprodukten 78 Prozent wichtig.
Eine artgerechte Tierhaltung halten laut der Umfrage 76 Prozent der Deutschen für eher oder sehr wichtig, die Herkunft 71 Prozent, Bio-Siegel 44 Prozent. Wert auf die Marke legen demnach 42 Prozent. Für die Studie wurden den Angaben zufolge Mitte Februar 1.055 Menschen ab 18 Jahre befragt.
Quelle: proplanta
In deutschen Schweinebeständen ist das Hepatitis-E-Virus (HEV) weit verbreitet. Das belegt eine Untersuchung, die am Institut für Virologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover durchgeführt wurde. Mit Hilfe eines neu entwickelten Antikörper-ELISA wurden für die Studie Schweine-Serumproben aus 11 verschiedenen Bundesländern untersucht. Von 1072 untersuchten Seren wiesen 49,8 % HEV-spezifisches Immunglobulin G auf. Auf Bestandsebene hatten gut dreiviertel der untersuchten Schweinebestände (78,1 %) bereits Kontakt zum Virus gehabt. (1)
Quelle: aho
Am 1. Dezember 2011 wurden in Deutschland in Betrieben mit mindestens 3 000 Hennenhaltungsplätzen wieder deutlich mehr Legehennen gehalten als im Vorjahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gab es in den Betrieben gut 34,0 Millionen Tiere; eine Steigerung von 13,8 % gegenüber Dezember 2010. Die Stallkapazität lag bei rund 40,0 Millionen Haltungsplätzen. Gegenüber Dezember 2010 stieg sie um 9,0 %. Die Kapazitätsauslastung der Betriebe lag damit bei 84,9 %.
Quelle: aho