Die neuen Antibiotika-Leitlinien und die Zukunft der Antibiotika waren Thema des AfT-Symposiums, das im Januar im Rahmen des 5. Leipziger Tierärztekongresses in Leipzig stattfand.
Der aktuelle Kenntnisstand zur Resistenzproblematik sowie die aktuelle Datenlage wurden insgesamt als gut bewertet. So liegen aus dem nationalen Resistenzmonitoring GERM-Vet und der BfT GermVet-Studie für veterinärpathogene Erreger in Deutschland umfangreiche Daten vor. Dennoch besteht noch erheblicher weiterer Forschungsbedarf. >>>
Quelle: AfT
Der Fleischbedarf nimmt weltweit stetig zu. Die Fleischproduktion muss deshalb in den kommenden 40 Jahren mehr als verdoppelt werden. Dazu muss die Fleischproduktion von heute 228 auf 463 Millionen Tonnen steigen, teilte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der UNO am Donnerstag in ihrem Jahresbericht mit. >>>
Quelle: LME
Eine Untersuchung des renommierten Zentrums für Agrarentwicklung (CARD) der Universität Iowa zeigt, dass die der Anbau von GVO-Pflanzen einen Einfluss auf die globale Produktion und den Preis hat. So würden die Weltmarktpreise von Soja, Mais und Raps zwischen 9,6 Prozent (Soja) und 3,8 Prozent (Raps) steigen, wenn keine GVO-Kulturen mehr angepflanzt würden, berichtet Agra-Europe. >>>
Quelle: LME
Die Einkommen von konventionellen und ökologischen Betrieben in Deutschland haben sich weiter auseinander entwickelt. Das geht aus neuesten Testbetriebsnetzanalysen des Instituts für Betriebswirtschaft am Johann-Heinrich-von-Thünen-Institut (vTI) hervor.
Mit der Gülle, die eine Kuh pro Tag produziert, können in einer Biogasanlage rund 8,3 kWh Strom am Tag produziert werden. Das hat die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) errechnet und auf das hohe Energiepotential der Wiederkäuer hingewiesen.
Copa-Cogeca begrüßte vergangenen Donnerstag die vom Europäischen Parlament veranstaltete öffentliche Anhörung zum Tierschutz und unterstrich dabei die Notwendigkeit sicherzustellen, dass die Gesetzgebung der EU auf solide wissenschaftliche Erkenntnisse gegründet wird und die hohen EU-Tierschutzstandards ebenfalls auf Importe zur Anwendung kommen.
Im November 2009 gab es nach Auswertungen der HIT-Rinderdatenbank in Deutschland mit 95.766 Milchkuhhhaltungen 3,7 % weniger als ein Jahr zuvor. Rückläufig waren die Bestände mit Herdengrößen bis 99 Kühe, und hier am deutlichsten die Bestandsgröße 20 bis 29 Kühe.
Die Liberalen stellen die Landwirte auf härtere Zeiten ein. Es sei damit zu rechnen, dass es im Ergebnis der anstehenden EU-Agrarreform zu spürbaren Mittelsenkungen komme, sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Ernährungsausschusses, Hans-Michael Goldmann, vergangene Woche gegenüber einer Regionalzeitung.
Die BLE hat im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Populationsdaten der einheimischen und in Deutschland bedeutsamen Schweinerassen erheben lassen. Diese führten unter anderem zu Änderungen der Gefährdungseinstufungen einzelner Rassen und zur Möglichkeit, entsprechende Erhaltungsmaßnahmen einzuleiten. >>>
Quelle: BLE
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat im 53. Jahrgang das Statistische Jahrbuch über Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 2009
herausgegeben. Die Veröffentlichung enthält umfangreiche Daten zu allen Bereichen der Land, Forst und Ernährungswirtschaft in Deutschland und der Europäischen Union. >>>
Quelle: BMELV