Nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz lebten im Monitoring-Jahr 2015/2016 in Deutschland 46 Wolfsrudel, 15 Paare und vier sesshafte Einzeltiere. Dies ist die Anzahl, die nach offiziellen Monitoring-Regeln nachgewiesen werden konnten. Die alleinige Sichtung von Wölfen durch z.B. Weidetierhalter ist dafür nicht ausreichend, es sind weitere Nachweise (z.B. DNA-Nachweis, Fotofalle) erforderlich. Die tatsächliche Zahl der Wölfe in Deutschland ist daher unklar. Wenn man von den oben genannten Zahlen und von einer durchschnittlichen Rudelgröße von sieben Wölfen ausgeht (Die Größe des Rudels schwankt im Jahresverlauf meist zwischen 5 und 10 Wölfen.
Quelle: Wildpark Eekholt), würde das bedeuten, dass zurzeit in Deutschland circa 356 Individuen leben.
Quelle: BDF
Welche Pferdehalter nutzen wo, wie und wieviel Grünland - und warum? Diesen Fragen geht das Forschungsprojekt Die neue Kuh?! Zur Bedeutung der Pferdehaltung im Wirtschaftsgrünland
an der Universität Göttingen nach und bittet dazu Pferdebesitzer sowie Pferdebetriebe und Pferdehalter, die selbst Grünland bewirtschaften, um Unterstützung. Eine Umfrage soll Aufklärung über Umfang und die Art und Weise der Grünlandnutzung durch die Pferdehaltung liefern.
Zur Teilnahme an der Umfrage aufgerufen sind Pferdebesitzer, deren Pferd in einem Pferdebetrieb oder Reitverein untergebracht ist (unter survey.gwdg.de/index.php/729367/lang-de) sowie Pferdebetriebe und Pferdehalter, die selbst Grünland bewirtschaften (unter survey.gwdg.de/index.php/617349/lang-de). Weitere Informationen zum Projekt die neue Kuh
gibt es bei der Georg-August-Universität Göttingen, Graslandwissenschaft, E-Mail: anja.schmitz@agr.uni-göttingen.de.
Quelle: FN press
Der Ernährungs- und Landwirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages hat sich am Mittwochmorgen für eine Änderung der Bundes-Tierärzteordnung (18/10606) ausgesprochen. Mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD und Die Linke bei Enthaltung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen votierten die Ausschussmitglieder für eine Annahmeempfehlung im Plenum. Weil Tierärzte zunehmend EU-Grenzen überschreitende Dienstleistungen erbringen, soll der Gesetzentwurf der Bundesregierung unter anderem die Anerkennung von Ausbildungsnachweisen aus anderen EU-Mitgliedsstaaten erleichtern und die Standards der Mindestausbildung regeln.
Quelle: Dr. Bundestag
Die Entwicklung des Hausschweins in den letzten 100 Jahren steht im Zentrum eines neuen Forschungsprojekts, das am Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen (ZNS) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) koordiniert wird. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern wollen die Wissenschaftler erforschen, wie sich das Hausschwein in dieser Zeit genetisch und körperlich verändert hat. Auch die Kulturgeschichte des Schweins und ethische Aspekte werden in dem Projekt beleuchtet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt in den nächsten drei Jahren mit rund 490.000 Euro.
Quelle: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stellt im Rahmen der Innovationsförderung für den Zeitraum von drei Jahren rund 1,4 Millionen Euro für die Durchführung des Forschungsvorhabens Schweinehaltung fit für das Tierschutz-Label: Integrierte Entwicklung von Haltungs- und Verfahrenstechnik zur Transformation konventioneller Ställe
(LABEL-FIT) zur Verfügung.
Quelle: MLR-BW
Der Programmentwurf für die Jahre 2018 bis 2020 ist unterzeichnet. Damit steht die Initiative Tierwohl bis 2020 auf einer sicheren vertraglichen Grundlage. Ab 2018 wird die Initiative demnach getragen von ALDI Nord, ALDI Süd, EDEKA, Kaufland, LIDL, Netto, Penny, REWE und Wasgau.
Quelle: ITW
Am 15. Dezember 2016 organisierte das vom BMEL geförderte Projekt Deutsch-Marokkanisches Exzellenzzentrum für Landwirtschaft
(CECAMA) gemeinsam mit dem marokkanischen Agrarministerium (MAPM) und dem Dachverband der marokkanischen Milchindustrie (FIMALAIT) ein Milchsektor-Symposium am Institut für Agrarwissenschaften und Veterinärmedizin Hassan II in Rabat. Schwerpunktthemen der mit etwa 150 Teilnehmern gut besuchten Veranstaltung waren die Verbesserung der Futterproduktion und Fütterung der Milchkühe sowie Aspekte zur Überwachung und Erhöhung der Milchqualität beim Milcherzeuger bis zum Verbraucher. Im Rahmen der Veranstaltung wurde eine Vereinbarung zwischen dem Projekt CECAMA und dem Dachverband der marokkanischen Milchindustrie (FIMALAIT), vertreten durch den Präsident Moulay M’hammed Loultiti, zur gemeinsamen Durchführung von Ausbildungsmaßnahmen im Milchsektor unterzeichnet. Das Projekt CECAMA wird von AFC Consultants International und der ADT Projekt GmbH durchgeführt.
Quelle: ADT Projekt GmbH
Lesen Sie hier den aktuellen Newsletter der Projekt- und Beratungsgesellschaft der deutschen Tierzuchtdachverbände - ADT Projekt GmbH: ADT Newsletter 01 2017
Mit der Vorstellung eines KTBL-Leitfadens für die Erfassung von Tierschutz-Indikatoren - jeweils für Schweine, Rinder und Geflügel - wird nach Aussage des Abteilungsleiters im BMEL Bernhard Kühnle eine Abkehr vom sogenannten Zollstock-Tierschutz eingeleitet. Danach sollen künftig nicht vorrangig technische Maße zur Bewertung des Tierschutzes herangezogen werden, sondern Kriterien, die direkt auf das Wohlbefinden der Tiere schließen lassen. Dazu zählen z.B. Verletzungen, das Tierverhalten und die Kondition der Tiere genauso wie Verluste, Leistungsdaten und Schlachtbefunde.
Quelle: ktbl
Wir haben großen Respekt vor allen Betriebsleitern, die sich an dem Projekt Ringelschwanzprämie beteiligt haben. Die Ergebnisse können wir aber noch nicht als Erfolgsgarant für unsere 6.000 Schweine haltende Betriebe sehen. Hermann Wester, Vorsitzender im Landvolk-Veredelungsausschuss, warnt vor zu hohen Erwartungen an das Pilotprojekt.
Quelle: LPD