Die 100 %-Bio-Fütterung stellt die ökologische Putenmast vor besondere Herausforderungen. Insbesondere bei Versorgungsempfehlungen für die Aminosäure Methionin bestehen Wissenslücken. Das vom BÖLN geförderte Forschungsprojekt wird vom FiBL Deutschland koordiniert.
Nach einjähriger Projektlaufzeit haben Forscherinnen und Forscher des Projektes Ökologische Putenmast: Bedarfsgerechte Aminosäuren- und Vitaminversorgung in Abhängigkeit von Genotyp, Fütterungsstrategien und Haltungsbedingungen
in den Versuchsställen der Lehr- und Forschungsstation Zurnhausen der Fakultät Nachhaltige Agrar- und Energiesysteme der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ihre ersten Ergebnisse vorgestellt.
Wissenslücken in der ökologischen Putenhaltung bestehen vor allem bei den Versorgungsempfehlungen für unter konventionellen Haltungsbedingungen selektierten, aber unter ökologischen Bedingungen mit einem reduzierten Nährstoffangebot versorgten Genotypen. Mangelversorgungen müssen, insbesondere mit Blick auf Tierwohl und Tiergesundheit, vermieden werden.
Quelle: fibl
Die DLG hat in ihrer ersten Auflage ein aktuelles Merkblatt 459 zum Umgang mit kranken und verletzten Rindern
herausgegeben.
Das vorliegende Merkblatt soll Tierhalterinnen und Tierhaltern Empfehlungen geben, wie kranke und verletzte Rinder schnellstmöglich erkannt werden und wie die Entscheidung für den Verbleib in der Herde oder die Unterbringung in einer Krankenbucht zu treffen ist.
Quelle: DGfZ/DLG
Der Förderverein Bioökonomieforschung e. V. (FBF) plant im Jahr 2021 eine Ausschreibung, um wieder neue Projekte im Bereich der Reproduktionsforschung beim Rind zu fördern.
Die Projektausschreibung wird voraussichtlich im Herbst 2021 auf der Webseite www.fbf-forschung.de veröffentlicht.
Quelle: FBF
Bei der Mitgliederversammlung des Zuchtverbandes Schwarzbunt und Rotbunt Bayern e.V. (SRB) am 21.06.2021 stimmten 95% der teilnehmenden Mitglieder für eine Auflösung des Zuchtverbandes und machen damit den Weg frei für eine Fusion mit der Allgäuer Herdebuchgesellschaft (AHG) zu ProRind, teilt der SRB in einer Pressenotiz mit. Mit der Fusion des SRB mit der AHG soll eine starke, bayernweit tätige Zuchtorganisation mit ca. 150.000 Herdbuchkühen entstehen. Braunvieh, Holsteins und Fleckvieh werden in ProRind betreut werden. Zukünftiger Sitz soll am neu im Bau befindlichen Vermarktungszentrum in Unterthingau sein.
Quelle: BRS
Neues Informationszentrum des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in Berlin
Im neuen Informationszentrum des Bundeministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Checkpoint Ernährung
bekommen Besucherinnen und Besucher viele Tipps und Informationen, wie ein genussvoller, gesundheitsförderlicher und nachhaltiger Ernährungsstil im Lebensalltag umsetzbar ist. Ab dem 27. Juli stehen die Ausstellungsräume Interessierten offen.
Quelle: BMEL
Bundesrat beschließt mehrere Gesetzesinitiativen und Verordnungen von Bundesministerin Julia Klöckner
In seiner Sitzung, am 25. Juni 2021, hat der Bundesrat gleich mehrere Gesetze und Verordnungen der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, beschlossen.
Quelle: BMEL
In der Wahrnehmung vieler Menschen sind die Lebensmittelpreise während des Coronajahrs 2020 deutlich gestiegen. Tatsächlich lagen die Verbraucherpreise um 2,3 % höher als 2019. In den Erzeugerpreisen für landwirtschaftliche Produkte spiegelt sich der Anstieg der Verbraucherpreise um 2,3 % zwischen 2019 und 2020 jedoch nicht wider: Sie sanken im selben Zeitraum um 3,3 %. Das teilt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit.
Quelle: topagrar
Bis 2030 wollen Aldi Nord und Süd komplett auf Frischfleisch aus den Haltungsstufen 1 und 2 von Rind, Schwein, Hähnchen und Pute verzichten. Schon 2025 will der Discounter Frischfleisch der Haltungsstufe 1 vollständig auslisten.
Quelle: agrarheute
Das pauschal verordnete deutsche Verbot von Tiertransporten in Länder, die es mit dem Tierschutz nicht so genau nehmen, gibt es nun doch nicht. Von EU-Seite könnte aber etwas kommen.
Quelle: topagrar
Zur diesjährigen Vertreterversammlung des vit w.V. konnte der Vorsitzende Hans-Peter Meyn digital fast 100 Vertreter incl. Gäste begrüßen.
Geschäftsführer Dr. Reinhard Reents und sein Stellvertreter Dr. Sven Schierenbeck berichteten über die umfangreichen Entwicklungsarbeiten aus den verschiedenen Fachbereichen. Immer breiteren Raum nimmt die Dokumentation und Auswertung von zentral gespeicherten Daten für Themenkomplexe wie Gesundheit und Robustheit (GeRo) im Rahmen der GAK-Förderung sowie neuerdings die betriebliche Eigenkontrolle von Tierwohlindikatoren incl. nationalem Monitoring über Q-Check ein.
Quelle: vit