Ein großes länderübergreifendes Forschungsteam unter der Leitung der Stiftung Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) veröffentlichte aufbauend auf der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr eine neue Studie über medizinische Spürhunde in der Fachzeitschrift Frontiers in Medicine. Die Studie zeigt erstmals, dass Hunde SARS-CoV-2 mit hoher Spezifität von 15 anderen viralen Atemwegserregern unterscheiden können. Sie bestätigt zudem nicht nur erneut, dass Hunde eine zuverlässige und schnelle Hilfe sind, um mit SARS-CoV-2 infizierte Personen zu erkennen, sondern zeigt auch, dass die Stoffe, die die Tiere bei COVID-19-Infizierten riechen, spezifisch für SARS-CoV-2 sind. Die Hunde riechen nicht die Viren selbst, sondern flüchtige organische Verbindungen, die bei Stoffwechselvorgängen nach einer Virusinfektion entstehen.

Quelle: TiHo Hannover

Hohe Kontinuität an der Spitze des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV): Franz-Josef Holzenkamp (61) bleibt bis zum Jahr 2026 DRV-Präsident. Die Präsidiumsmitglieder haben Holzenkamp heute einstimmig für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. Franz-Josef Holzenkamp verleiht den genossenschaftlich orientieren Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft in ihrer Vielfalt eine starke Stimme. Als Brückenbauer mit großem politischem Gespür und tiefem genossenschaftlichen Verständnis trägt er entscheidend zur Weiterentwicklung der ländlichen Genossenschaften bei, erklärt Dr. Roman Glaser, DRV-Vizepräsident und Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands, für das Präsidium nach der Wahl. Dem Präsidium gehören die Spitzen der genossenschaftlichen Regionalverbände, Repräsentanten genossenschaftlicher Unternehmen aller Sparten und der Verbundunternehmen an.

Quelle: DRV

Interessenten gesucht: Innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die zum Erhalt und zur Verbesserung der Schaf- und Ziegenhaltung beitragen.

Das BMEL beabsichtigt innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie Maßnahmen zum Wissenstransfer zu fördern, um den breitgefächerten Fragestellungen angemessen Rechnung zu tragen.

In den Skizzen ist im zweiten Gliederungspunkt Zielsetzung eine klare Zuordnung zu einem der folgenden zwei Module vorzunehmen. Der Projektträger behält sich vor, die Zuordnung anzupassen.

Quelle: BMEL/DGfZ

Anlässlich dieses Jubiläums wurden an diesem Tag an den Standorten Insel Riems und Jena Führungen für Besuchergruppen angeboten, die bei den Bürgerinnen und Bürgern auf großes Interesse stießen und innerhalb kurzer Zeit ausgebucht waren. Für die breite Fachöffentlichkeit fand am 11. und 12. Oktober ein wissenschaftliches Symposium statt, an dem die zwölf Fachinstitute ihre vielfältigen Arbeitsschwerpunkte zu den Themen One Health, SARS-CoV2 und Nutztierforschung präsentierten. Hinzu kamen thematisch passende Gastbeiträge.

Quelle: FLI

Bei der Isoflurannarkose von Saugferkeln können Probleme im Bereich des Tierschutzes, der Anwendersicherheit und auch des Umweltschutzes auftreten. Im Rahmen des Bundesprogramms Nutztierhaltung wurde im Oktober 2021 von der Ludwigs-Maximilian-Universität München sowie den Schweinegesundheitsdiensten der Landwirtschaftskammern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen für die Isoflurannarkose beim Saugferkel ein Kompetenzzentrum unter dem Namen IsoKomp gegründet. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert diese Initiative.

Quelle: bpt

Eine neue Studie der Unternehmensberatung McKinsey weist darauf hin, dass die Emissionen von Methan eine größere Rolle beim Klimawandel spielen als angenommen. Sie zeigt aber auch Möglichkeiten auf, ohne die Tierhaltung abzuschaffen.

Der wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz beim Bundeslandwirtschaftsministerium empfiehlt in einem Gutachten den Konsum von Fleisch zu reduzieren. Doch die McKinsey-Studie weist auf einen weiteren Weg hin, der nicht zu einer massiven Abstockung in der Tierhaltung und insbesondere des weltweiten Bestands an Rindern führt – mit allen Konsequenzen, die das für die Beschäftigten in der Landwirtschaft hätte.

Quelle: DGfZ/agrarheute

Einem Großteil der Deutschen fehlen immer noch grundlegende Informationen darüber, unter welchen Bedingungen generell Lebensmittel aus dem Supermarkt produziert werden. Die Frage nach der Herkunft von Lebensmitteln, insbesondere von Fleischprodukten, wird für viele Verbraucher immer bedeutender.

Quelle: topagrar

Unter der Beteiligung des Instituts für Tierzucht der Justus-Liebig- Universität (JLU) Gießen ist das neue Tierwohl-Kompetenzzentrum Schaf an den Start gegangen. Gemeinsam mit dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) sollen in den folgenden drei Jahren Kompetenzen für Tiergesundheit und Tierwohl beim Schaf gebündelt werden. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Haltungsoptimierung langschwänziger Schafrassen.

Quelle: DGfZ/Vetion

Das Staatsgut Schwarzenau hat Ende September neue Ställe mit Außenklima, Festflächen und strukturierten Buchten in Betrieb genommen. In den neuen Ställen soll erforscht werden, wie der Wunsch vieler Verbraucher nach tiergerechten Haltungsbedingungen in die Praxis umgesetzt werden kann.

Quelle: SUS

Verbände fordern konsequenteres Handeln von Bund und Ländern

Jetzt über 2.500 tote Wildschweine: Verbände legen gemeinsames ASP-Forderungspapier vor. Einheitliches Vorgehen von Bund, Ländern und Kreisen ist notwendig. Brandenburg und Sachsen brauchen dringend Unterstützung.

Quelle: DBV