Vor dem Tempelhüter-Denkmal in Verden: Die Autorinnen aller 2026 von der GWP prämierten Arbeiten, flankiert von der Moderatorin Dr. Enrica Zumnorde-Mertens, dem GWP-Vorsitzenden Dr. Ludwig Christmann (li.) und den Jury-Mitgliedern Hendrik Fiegel und Prof. Dr. Clemens Wollny. Foto: Diercks

Die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft um das Pferd (GWP) veranstaltete die Preisverleihung für herausragende Abschlussarbeiten zum Thema Pferd erstmals im Deutschen Pferdemuseum (DPM) in Verden. Dr. Martin Mehrtens vom DPM-Vorstand begrüßte dies sehr; Dr. Ludwig Christmann, Vorsitzender der GWP, lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit dem DPM-Team bei der Vorbereitung der Veranstaltung.

Quelle: GWP

Ihre Einschätzung zählt!

Die COST Action EU‑LI‑PHE lädt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis ein, an einer kurzen Umfrage zu Kenntnissen und Wahrnehmungen der Nutztier‑Phenomik teilzunehmen. Ihre Erfahrungen und Perspektiven helfen dabei, Forschung und Anwendung in diesem Bereich gezielt weiterzuentwickeln.

Quelle: DGfZ

27.04.2026

2. Echemer Zauntag

Fachveranstaltung zum Herdenschutz vereint Innovation, Praxis und Dialog

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen präsentiert am 4. Juni im Kreis Lüneburg vielfältige technische Lösungen, Vorträge und Diskussionen

Das Herdenschutz-Beraterteam der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) lädt in Kooperation mit den Beraterkollegen aus Schleswig-Holstein zum 2. Echemer Zauntag ein. Die in Fachkreisen bundesweit beworbene Veranstaltung findet am Donnerstag, 4. Juni 2026, von 10 bis 17 Uhr auf dem Gelände des Landwirtschaftlichen Bildungszentrums (LBZ) der LWK in Echem im Kreis Lüneburg statt.
Quelle: Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Der Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (LEH) hat am Mittwoch einstimmig beschlossen, am 22. April 2026 in der Zeit von 12 bis 14 Uhr in nichtöffentlicher Sitzung ein Fachgespräch zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und zum Programm LEADER der Europäischen Union durchzuführen. Dazu sollen sechs Auskunftspersonen geladen werden.

Quelle: Dt. Bundestag

Zwei Forschungseinrichtungen denken und entwickeln nun gemeinsam zielgerechte Lösungen, die verändern: Das Institut für Fortpflanzung landwirtschaftlicher Nutztiere Schönow e.V. (IFN) und des Instituts für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V. (ILU) aus Bad Belzig agieren seit dem 01.01.2026 gemeinsam – als ein Institut für nachhaltige Agrarforschung in den Bereichen Reproduktion, Tierhaltung, Lebensmittel und Umwelt.

Quelle: IFN Schönow e.V.

Ziel des Vorhabens ist der Erhalt und die nachhaltige Nutzung des Dauergrünlands als tragende Säule der Futterversorgung von Wiederkäuern und als Träger zentraler Ökosystem­leistungen. Für die am MuD teilnehmenden Betriebe besteht die Möglichkeit eines finanziellen Ausgleichs für vorhabenbezogenen Mehraufwand. Das Vorhaben findet in sechs Modellregionen statt.

Quelle: nutztierhaltung.de

Das BMLEH ruft Tierhalter dazu auf, ihre Rinder und Schafe möglichst noch vor Beginn der warmen Jahreszeit gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu lassen. Die aktuell in Deutschland auftretenden Serotypen 3 und 8 (BTV-3 und BTV-8) sorgen bei Rindern und Schafen für teils schwere bis tödliche Verläufe. Die Erkrankung hat oft schwerwiegende, wirtschaftliche Folgen für die Tierhaltenden.

Quelle: BMLEH

Am Freitag, den 20. Februar 2026, wurde in einem Putenmastbetrieb in Brandenburg die meldepflichtige atypische Geflügelpest oder Newcastle-Krankheit (ND) nachgewiesen. In einer Herde mit sechs Wochen alten Tieren wurde eine erhöhte Sterblichkeit mit unspezifischen klinischen Symptomen beobachtet. In zwei älteren, wiederholt gegen ND geimpften Putenherden desselben Betriebs, wurden dagegen keine klinischen Anzeichen festgestellt. Der gesamte Betrieb mit insgesamt fünf Herden wurde am Folgetag geräumt.

Quelle: FLI

Nachhaltige Proteinquelle für Pferde im Fokus

Am Haupt- und Landgestüt Marbach hat das dreijährige EIP-Forschungsprojekt EquiLupinus – Die Süßlupine als Beitrag zur Optimierung der heimischen Proteinversorgung beim Pferd begonnen. Der Einsatz heimischer Süßlupinen könnte künftig eine nachhaltige Alternative zu Eiweißträgern
wie Soja darstellen, die vor der Fütterung thermisch behandelt werden müssen. Durch den regionalen Anbau und den verminderten Aufbereitungsbedarf sollen Transportwege verkürzt, Produktionskosten gesenkt sowie die Eiweißversorgung im Bereich der Pferdefütterung nachhaltiger gestaltet werden.

Quelle: Haupt- und Landgestüt Marbach

NEUE Versorgungsempfehlungen für Milchkühe

Die grundlegend überarbeiteten Versorgungsempfehlungen für Milchkühe sind mit der Einführung von innovativen Konzepten für die Energie- und Proteinversorgung verbunden. Damit wird der neuste Stand des Wissens genutzt und zudem – bei entsprechendem Fortschritt an Erkenntnissen – eine Fortschreibung leichter ermöglicht. Die neuen Konzepte legen einen besonderen Wert auf die Einbeziehung von Laborverfahren bei der Ermittlung von Futterwertdaten.

Quelle: gfe