Am 13. – 15. April 2016 wird in Göhren-Lebbin auf der Amtschef- und Agrarministerkonferenz erneut über Wege und Strategien gegen zunehmend auftretende Antibiotikaresistenzen beraten. Grundsätzlich wird dies vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) begrüßt. Unverständlich sei jedoch, dass seitens einiger Bundesländer Maßnahmen zur Minimierung des Antibiotikaeinsatzes, wie die Abschaffung von Mengenrabatten und Einführung von Festpreisen, gefordert würden, die am eigentlichen Kern des Problems vorbeigingen.

Quelle: bpt

Tierische Organe im menschlichen Körper - diese Vorstellung schreckt viele noch ab. Doch Spenderorgane sind rar. Wissenschaftler auf der ganzen Welt sehen diese Transplantationsmethode daher längst als eine mögliche Alternative zur herkömmlichen Organspende. Dem Ziel, Abstoßungsreaktionen des Körpers zu vermeiden, sind Wissenschaftler aus den USA und Deutschland nun einen großen Schritt näher gekommen. Wie das Team im Fachjournal Nature Communications (2016, Online-Veröffentlichung) berichtet, gelang es ihnen ein Schweineherz so zu verändern, dass es über zwei Jahre in einem Affenbauch schlagen konnte. Und das ist neuer Rekord.

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Quelle: Biotechnologie.de

Xenotransplantation auch ein Thema für die DGfZ

Vergangenes Jahr erhielt Hellen Elisa Ahrens, PhD für ihre Arbeit: Experimental approaches towards overcoming the acute vascular rejection associated with pig-to-primate xenotransplantation den DGfZ-Preis 2015."

Quelle: DGfZ

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Die deutschen und österreichischen Rinderzuchtorganisationen führen gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern ein systematisches Monitoring von genetischen Besonderheiten bei Holstein, Fleckvieh und Braunvieh durch. Dadurch konnte nun eine neue unerwünschte genetische Besonderheit in der Rasse Holstein aufgeklärt werden.

Quelle: FBF

In dem bundesweiten Projekt Ermittlung von Emissionsdaten für die Beurteilung der Umweltwirkungen der Nutztierhaltung (EmiDaT) werden Emissionsdaten für Milchvieh-, Mastschwein- und Geflügelställe in verschiedenen Regionen Deutschlands ermittelt. Dabei werden Emissionen von Ammoniak, Geruch und Staub sowie Methan und Lachgas aus offenen Stallsystemen mit und ohne Auslauf sowie in geschlossenen Systemen gemessen. Darüber hinaus werden Rahmenparameter erhoben, die zur Ableitung von Emissionsfaktoren notwendig sind.

Quelle: KTBL

Schutz von Honigbienen, Hummeln und Wildbienen in der Agrarlandschaft soll gestärkt werden

Am 1. April 2016 nahm das neue Institut für Bienenschutz im Julius Kühn-Institut seine Arbeit auf. Honigbienen und Wildbienen zu schützen, ihre Lebens- und Ernährungsgrundlagen zu erhalten und zu verbessern sowie die Bienenvölker gesund und vital zu erhalten, sind wichtige Anliegen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und des zugehörigen Julius Kühn-Instituts (JKI).
Quelle: JKI

Brandenburgs Umwelt- und Landwirtschaftsstaatssekretärin Carolin Schilde wird am Donnerstag (7. April) den Grundstein für einen neuen Gebäudetrakt am Institut für Fortpflanzung landwirtschaftlicher Nutztiere Schönow e.V. (IFN) legen. Dies ist der erste Schritt und zugleich der Start für weitere infrastrukturelle Maßnahmen an dieser wissenschaftlichen Einrichtung.

Quelle: mlul brandenburg

Am 22. März 2016 fand in Seligweiler die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht- und Besamungsorganisationen e. V. (ASR) statt.

Quelle: ASR

Neue Wege in der Pferdezucht

Pferdezucht ist für die meisten Züchter Passion, Leidenschaft und Freude am Pferd. Doch bei aller Liebe züchten die wenigsten für den Eigenbedarf. Sie müssen und wollen ihre Produkte auch verkaufen. Die Vorträge und abschließende Diskussionsrunde des 3. Liebenberger Pferdeforums, einer Gemeinschaftsveranstaltung der Deutschen Kreditbank, dem Oldenburger Zuchtverband und den Persönlichen Mitgliedern (PM) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), standen daher unter dem Motto: Zukunft und Perspektiven in Pferdezucht und Pferdesport: Vermarktung um jeden Preis?

Quelle: FN press/DGfZ

Am 16. März 2016 fand in Neuenstein-Aua die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Deutscher Fleischrinderzüchter und -halter e.V. statt. Im Anschluss an die Präsentation von Geschäftsbericht, Jahresabschluss 2015 und Haushaltsvoranschlag 2016 stellte die Geschäftsführerin Dr. Bianca Lind die Entwicklung des Konzeptes zur Änderung der ADR-Struktur vor. Die BDF-Mitglieder unterstützten die Umsetzung der vorgestellten neuen Verbandsstruktur. Es wurde jedoch ausdrücklich gefordert, dass die Interessen der Fleischrinderzüchter und -halter im neuen Verband weiterhin angemessen berücksichtigt werden. Im Rahmen des Vortragsteils referierte Dr. med. vet. Anita Idel zum Thema Die Kuh ist kein Klimakiller - Nachhaltige Beweidung und Bodenfruchtbarkeit . Sie erläuterte in ihrem anschaulichen Vortrag die Entwicklung der Böden bzw. des Graslandes weltweit und sensibilisierte ihre Zuhörer für die klimarelevanten Vorzüge der Weidehaltung gegenüber anderen Bodennutzungssystemen.

Quelle: BDF

Unter Vorsitz des DHV-Präsidenten Georg Geuecke fand am 12.03.2016 in Ilshofen die ordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Holstein Verbandes e.V. statt. In seinem Geschäftsbericht konnte Dr. Egbert Feddersen auf die erneut gestiegene Herdbuchkuhzahl verweisen. Ende 2015 waren auf 17.600 Holstein-Zuchtbetrieben insgesamt 1,87 Mio. Herdbuchkühe registriert (+0,8 %). Während die Zahl der Erstbesamungen konstant geblieben war, wurden auf rund 150 Zuchtviehauktionen aufgrund der angespannten Lage in der Milchviehbranche im Berichtsjahr mit 22.000 Zuchtrindern 10,1 % weniger als im Vorjahr verkauft. Dafür nahm der Export um 8,7 % auf 81.649 Zuchtrinder wieder deutlich zu. Positiv entwickelte sich auch der zunehmende Besamungseinsatz mit hornlosen Bullen. Im Red Holsteinbereich wurden bereits 36,4 % der Besamungen mit hornlosen Bullen durchgeführt, im Holsteinbereich beträgt der Anteil aufgrund der geringeren Verfügbarkeit erst 5,8 %.

Quelle: DHV