Zum 1. April 2013 hat Dr. Kerstin Reiner ihre Tätigkeit als neue Geschäftsführerin bei der PIC aufgenommen.
Aufgewachsen in Delmenhorst studierte sie nach einer landwirtschaftlichen Ausbildung an der Georg-August-Universität in Göttingen Agrarwissenschaften mit den Schwerpunkten Agribusiness und Tierproduktion und promovierte 2009 zum Teil berufsbegleitend am Lehrstuhl für Verfahrenstechnik in Vechta.
Quelle: pic
Der Pollen von gentechnisch verändertem Mais ist offenbar unschädlich für Honigbienen. Zu diesem Schluss sind Insektenforscher um Christoph Tebbe vom staatlichen Thünen-Institut für Biodiversität und Kollegen der Universität Würzburg nach einem zwei Jahre laufenden Feldstudie gekommen.
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Quelle: biotechnologie.de/bs
Die Putenhalter in Deutschland haben eine freiwillige Selbstverpflichtung zur Haltung von Puten vereinbart. Diese freiwillige Vereinbarung tritt im Oktober in Kraft und gilt für jeden Putenhalter in Deutschland. Die Selbstverpflichtung mit bundeseinheitlichen Eckwerten ist das Ergebnis zweijähriger Verhandlungen zwischen dem Verband Deutscher Putenerzeuger, Vertretern des Bundesministeriums, den Fachministern mehrerer Bundesländern sowie Vertretern von Wissenschaft und Tierschutzorganisationen und dem Deutschen Bauernverband (DBV).
Quelle: DBV
- Referenten aus Theorie und Praxis -
Neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis rund ums Pferd standen bei den sechsten Göttinger Pferdetagen vom 12. bis 13. März im Mittelpunkt. Themenschwerpunkte waren unter anderem Marketing und Kundenorientierung, Erschließung neuer Märkte, Zuchtmerkmale und Technologien in der Pferdezucht, Pferdehaltung und -gesundheit, Pferde- und Reiterausbildung sowie Trainings- und Leistungsphysiologie. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Georg-August-Universität Göttingen in Kooperation mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft um das Pferd (GWP) und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo).
Quelle: FN Warendorf
- 200.413 Online-Stimmen gegen die Pferdesteuer -
Am Ostersonntag endete die Chance, sich per Internet gegen eine Pferdesteuer auszusprechen. 200.413 Personen beteiligten sich bis dahin an der großen Petition der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und zahlreicher Pferdesport- und -zuchtverbände.
Noch ist die Aktion aber nicht zu Ende. Hier bei der FN stehen noch massenweise Postkisten mit manuell ausgefüllten Unterschriftenlisten
, sagt Thomas Ungruhe, Leiter der Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe. Alleine auf der Pferdemesse Equitana konnten wir 24.038 Stimmen sammeln, die ebenfalls noch dazugerechnet werden müssen
. Mit dem endgültigen Ergebnis der Petition ist Ende April zu rechnen.
Wer noch ausgefüllte Listen hat, sollte diese schnellstmöglich an die FN in Warendorf schicken, damit diese noch berücksichtigt werden können
, bittet Ungruhe.
Quelle: FN Warendorf
Bienen können unterschiedliche elektrische Ladungen auf der Körperoberfläche ihrer Artgenossen wahrnehmen, unterscheiden und ihre Bedeutung erlernen. Das haben jetzt Wissenschaftler der Freien Universität Berlin um Professor Randolf Menzel und Uwe Greggers herausgefunden. Die Forscher vermuten, dass die Tiere diese Sinnesfähigkeit
nutzen, um sich zu orientieren und untereinander zu kommunizieren, etwa beim bekannten Schwänzeltanz, mit dem sich die Bienen Richtung und Entfernung einer guten Futterquelle mitteilen. In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Proceedings of the Royal Society B. berichten die Wissenschaftler über ihre Forschungsergebnisse.
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Quelle: VBIO
Da nach geltendem Recht die Schwänze von Schweinen nicht routinemäßig gekürzt werden dürfen, bedarf es praxisgerechter Lösungen zum Verzicht auf das Schwänze kupieren. Die Viehzentrale Südwest GmbH, die UEG Hohenlohe-Franken und das Bildungs- und Wissenszentrum Boxberg (LSZ) führen hierzu ein gemeinsames Projekt durch, welches über zwei Jahre hinweg durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) gefördert wird. Das Projekt gliedert sich in zwei Ansätze auf. Zum einen die Erprobung auf vier Praxisbetrieben unter Einbeziehung der Erfahrungen der LSZ in den Stallungen konventioneller Bauweise, zum anderen die Beteiligung an SchwIP (Vorbereitung einer Management-Hilfe durch Schulungen und Interventionsstudie auf Praxisbetrieben) unter Federführung des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) Celle.
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Quelle: LSZ Boxberg
Bei der immer stärker zunehmenden Gruppenhaltung von Pferden handelt es sich grundsätzlich um eine tiergerechte Unterbringung des Herdentieres Pferd. Sozialkontakte und Bewegung, teilweise mit Auslauf Tag und Nacht, sind bei dieser Haltungsform gegeben. Dabei kann es jedoch auch zur Benachteiligung bestimmter, vor allem rangniedriger Tiere kommen. Diese Nachteile können sich unter anderem beim Ruheverhalten der Pferde zeigen, indem die Pferde nicht oder nicht ausreichend zum erholsamen Abliegen kommen. Auch verletzungsträchtige oder zumindest stresserzeugende Aggressionen unter den Pferden halten immer noch viele Pferdebesitzer davon ab, ihre Pferde in Gruppenhaltung unterzubringen.
Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit (Nadja Martschuk, Anlage 1) und einer Dissertation (Jule Obergfell, Anlage 2) der Einfluss von Strukturelementen auf das Liege und Aggressionsverhalten von Pferden in Gruppenhaltung im Laufstall untersucht.
- Der vit-Jahresbericht 2012 ist als Download-Version verfügbar -
Das komprimierte Nachschlagewerk stellt umfangreiche Daten und Analysen zur deutschen Tierzucht zur Verfügung und hat sich als hilfreicher Leitfaden für Tierhalter und Tierzüchter bewährt. Sie können den Jahresbericht hier einsehen bzw. herunterladen.
Quelle: vit Verden
Das Thema Tierwohl ist derzeit in aller Munde. Bereits seit einigen Monaten arbeitet der Berufsstand gemeinsam mit dem Lebensmittelhandel an einer Branchenlösung für ein höheres Maß an Tierwohl, für das die Erzeuger vom Handel entschädigt werden sollen.
Wie Dr. Helfried Giesen, Sprecher des Vorstands der Westfleisch, auf der Fachtagung Futtermittelwirtschaft des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) in Münster berichtete, sind die Verhandlungen unter Moderation der Qualität und Sicherheit GmbH (QS) inzwischen weit gediehen. Man sei grundsätzlich übereingekommen, dass der Mehraufwand für die Produzenten honoriert und unabhängig vom Marktpreis vergütet werde. Man habe sich ferner darauf geeinigt, dass die Maßnahmen praktikabel, bezahlbar und wettbewerbsrechtlich abgesichert sein müssten. Das System wahre die Planungs- und Absatzsicherheit für alle Beteiligten und werde gegenüber Verbrauchern, Medien, Politik und Nichtregierungsorganisationen (NGO) kommunizierbar sein, so Giesen. Die Erzeugerseite müsse die Meinungsbildung vorantreiben und überlegen, welches Maß an Tierwohl sie anbieten wolle. Komme es zu keiner Vereinbarung, werde die Politik handeln und Verordnungen erlassen, mahnte Giesen.
Quelle: DRV